Presse

termine

La Bohème, Theater St Gallen

Überzeugend debütiert Sophia Brommer in St. Gallen als Mimi und gestaltet ihre Partie mit lyrischer Ruhe und Getragenheit, oft in beobachtender Position gedacht und doch als Angelpunkt des Geschehens.

Martin Preisser, Südkurier, 27.10.2017

An der Seite von Leonardo Capalbo als Rodolfo blüht Sophia Brommer als Mimì im Laufe des Abends auf. Sie gestaltet ihr Rollendebüt mit zerbrechlicher Emotionalität und schön tim­briertem Sopran

Bettina Kugler, St Galler Tagblatt, 23.10.2017


 

Don Giovanni, Gärtnerplatztheater München

Sophia Brommer, an impressive Donna Anna, held me captive with her impassioned telling of the events on the night her father was killed full of lovely sweet grieving.

Brian Angus, Bachtrack, 27.06.2017


 

Tales of Hoffmann, Royal Danish Opera Copenhagen

Act 1 sees Hofmann mistakenly fall in love with the beautiful Olympia. Soprano extraordinaire Sophia Brommer tackles Olympia’s famous „Les oiseaux dans la charmille“ aria with admirable ease- and even more impressive feat as she is clad in nothing but garters and a restrictive corset.

CPHPOST, 30.04.2017

Sophia Brommer som dukkekvinden Olympia giver os halsbrækkende koloraturer med et charmerende overskud, der i sig selv er hele aftenen værd.

Cph, 30.04.2017


 

La Rondine, Oper Graz

Und es ist ein Glücksfall, dass man mit Sophia Brommer die Magda glänzend aus dem Ensemble besetzen kann. Ihr stimmlich souveränes, rührendes Rollenporträt ist das stärkste des Abends.

Krone Zeitung, 14.01.2017

Sophia Brommer zeigt als Magda mit warmem, innigem Sopran und berührender Darstellungskraft einmal mehr, wie wesentlich sie für die Grazer Oper ist.

Michael Tschida, Kleine Zeitung, 14.01.2017

Sophia Brommer singt die Titelheldin Magda betörend schön, mit großer Innigkeit.

Helmut Chr Mayer, Kurier, 14.01.2017

Im Zentrum dieser „Commedia lirica“ steht eine von Puccinis interessantesten Frauenfiguren. Und sie wird von Sophia Brommer faszinierend und  stücktragend  verkörpert. Die hübsche junge Dame mit den feinen Gesichtszügen, großgewachsen, von schlanker Gestalt, bleibt durchwegs eine elitäre Erscheinung. Sie kann mimisch, mit dezenter Gestik und vor allem vokal alle ihre Gefühle und auch Gedanken gleichsam greifbar machen. Ihr gehaltvoller Sopran „spricht“ in allen Lagen an, ist warm timbriert und leuchtend in den Höhen, wird unforciert absolut sicher geführt. Das Stimmvolumen würde nach meinem Dafürhalten auch für ein noch größeres Haus ausreichen, weil die Stimme sehr gut trägt – nicht zuletzt eben die darzustellende Rolle. Im Salon eine durchaus sympathische Erscheinung, die ihre Freundinnen und Freunde liebevoll-höflich  behandelt, im Ballsaal sehr lebendig und elegant sich zwischen den Welten und Männern bewegend, spielt sie die Tragik des 3. Aktes ergreifend aus. Ihre Liebe zu Ruggero, dem konventionellen italienischen Liebhaber, bleibt ungebrochen, auch wenn sie sich von ihm trennt. Hauptgrund dafür: das beengende kleinbürgerliche Glück als Hausfrau und Mutter ist nicht das ihre. Nicht – wie sie das spielt – aus finanziellen Erwägungen, sondern weil sie weiß, dass sie diese Rolle nicht optimal würde ausfüllen können. Da bleibt sie lieber ehrlich und frei sie selbst und behält diese Liebe als schöne Eerinnerung bei sich. Allein dieses feine Rollenporträt von Sophia Brommer ist einen Besuch der Aufführung wert!

Sieglinde Pfabigan, 05.01.2017


 

Romeo et Juliette, Oper Graz

Keine Frage, die aus Stuttgart gebürtige Sopranistin Sophia Brommer war eine Juliette schlechthin, die jubelnd Verliebte, in jeder Geste zärtliche und hingebungsvolle, letztlich todbereite Geliebte, die aber auch all die Fröhlichkeit, die Freude, ihren Schmerz und ihre Verletzlichkeit in ihrem Gesang auszudrücken wußte. Eine ganz großartige und emphatisch dargebrachte Leistung

Peter Skorepa, Merker Online, 05.11.2016

Die Königin der Opernnacht aber war Sophia Brommer, die Gounods Notengirlanden wie selbstverständlich und mit Verve meisterte und auch schauspielerisch berührend zwischen dem Liebeshimmel und den Höllenqualen der Juliette taumelte.

Michael Tschida, Kleine Zeitung, 07.11.2016

So benötigt man vor allem zwei Sänger, welche ihre Duette und Arien mit leidenschaftlicher Intensität und Stimmbravour meistern – Graz verfügt darüber. Sophia Brommer und Kyungho Kim geben dem Publikum kalt-warm: Kim, der hier schon als Tamino gastierte, könnte eine Karriere jenseits des Mozart-Fachs bevorstehen. Seine Stimme ist zwar nicht sehr individuell, doch sie klingt angenehm frei, strahlt fein metallisch, aber nicht allzu hell. Der Sänger setzt fulminante Spitzentöne und bemüht sich zumindest um Differenzierung bei Ausdruck, Lautstärke und Farbe. Der warme Konterpart ist Sophia Brommer, deren lyrischer Sopran mit Karamell- und Rubin-Noten aufwartet und erst in der extremen Lage ein wenig von seiner Anmut einbüßt

Krone Zeitung Steiermark, 05.11.2016


 

Entführung aus dem Serail, Oper Graz

Sophia Brommer singt die Konstanze lyrisch warm, mit Anflügen intensiver Dramatik, mit einer auch in der Höhe noch schönen, nicht schrillen Stimme und mit sicheren Koloraturen.

Kronenzeitung, 23.4.2016

Auf der fabelhaft wendigen Bühne von Esther Dandani und Julia Rösler, die auch die originellen Kostüme geliefert hat, wird hohes Niveau geboten. Allen voran von Sophia Brommer, als zerrissene Melancholikerin Konstanze einmal im Pyjama und einmal in Strapsen.

Kleine Zeitung, 23.04.2016

Ständig auf der Bühne präsent, weil ja nicht im Serail gefangen, war Sophia Brommer als Konstanze. Schon in ihrer Auftrittsarie konnte sie das Publikum mit der Wucht ihrer Stimme, dem in der Mittellage dunkel verschatteten Timbre und glasklaren Koloraturen in ihren Bann ziehen. Lediglich ein paar Schärfen trübten zunächst den Gesamteindruck; bis zu den „Martern aller Arten“ hatten sich jedoch auch diese gelegt und die Stimme perlte fortan durch Koloraturen und strömte üppig durch herrliche Piani, völlig unabhängig davon, was an Körpereinsatz gefordert war. Darstellerisch schien sich Brommer völlig auf die Interpretation der Regisseurin eingelassen zu haben und brachte eine moderne sowie selbstbewusste Frau auf die Bühne, die gar nicht erst entführt oder gerettet werden muss

Bachtrack, April 2016


 

Carmen, Oper Graz

Mädchenhaft zart und wunderbar lyrisch gestaltete Sophia Brommer die Micaela und verzauberte dabei mit ihrer innigen Arie im dritten Akt, bei der sie fein gesponnene Phrasen mit leuchtenden Bögen verwob.

Isabella Steppan, Bachtrack, 10.06.2016


 

Luisa Miller, Oper Graz

Und Sophia Brommer begeistert sowohl mit farbenreichem Sopran als auch mit darstellerischem Ausdruck. Bei ihrem Hauptrollen-Debüt in Graz gelingt der 34-jährigen Deutschen ein brillantes Rollenporträt; man kann getrost prophezeien, dass die Ausnahmesängerin, bis eine Woche vor der Aufführung noch verkühlt, dem Grazer Publikum noch viel Freude machen wird

Michael Tschida, Kleine Zeitung 15.12.2015

Dass der Abend musikalisch zu einem vollen Erfolg wurde, war vor allem dem neuen Ensemblemitglied Sophia Brommer zu verdanken, die in der Titelrolle eine grandiose Leistung ablieferte. Ihr schien einfach alles zu gelingen: Mit federnden Koloraturen, strahlenden Höhen, betörenden lyrischen Passagen und intensiver Emotion machte sie sich die Rolle mit leuchtend-warm timbrierter Stimme mit stählernem Kern, von transzendenten Pianissimi bis zum dramatischem Forte zu eigen. Zusätzlich zu ihrer stimmlichen Höchstleistung berührte auch ihr differenziertes Spiel, besonders in den Szenen zwischen Luisa und ihrem Vater.

Isabella Steppan, Bachtrack 15.12.2015

Ein ausgesprochener Gewinn für das Grazer Ensemble ist Sophia Brommer. Sie bietet in der Rolle der Luisa mit ihrem gelegentlich auch dramatisch geschärften Sopran ein mitreißendes Bild des, von der Intrige zermalmten etwas altjüngferlich ausstaffierten Mädchens.

Peter Skorepa, Merker Online, 15.12.2015


 

La Bohème, Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Zu dieser etwas anderen Mimì, die nicht üblicher Erwartungshaltung entspricht, passt die Besetzung der Partie mit Sophia Christine Brommer, die in der dunklen Mittellage ihres Soprans viel Geheimnis trägt. Der Trauerflor im Timbre kann aber durchaus brillanten, das Orchester überstrahlenden Höhenflügen weichen.

Volker Milch, Wiesbadener Kurier, 13.10.2014

Von den Sängern ist an erster Stelle Sophia Brommer zu nennen, die die Mimi vorletzte Spielzeit auch in Augsburg gesungen hat und nun erneut nachhaltig unter Beweis stellte, dass sie als Idealbesetzung für diese Rolle anzusehen ist. Sie verfügt über einen hervorragend fokussierten lyrischen Sopran südländischer Schulung, der ein großes Ausdrucksspektrum aufweist und den sie durch sämtliche Register warm und sehr gefühlvoll zu führen verstand, ohne dabei jemals an Brillanz der Tongebung einzubüßen. Auch darstellerisch vermochte die blendend aussehende Sopranistin mit ihrem emotional-einfühlsamen Spiel sehr für sich einzunehmen. Insgesamt gelang Frau Brommer, die schon eine der besten Kräfte des Augsburger Ensembles war und der der Sprung an das große Wiesbadener Haus sehr zu gönnen ist, ein hervorragendes Rollenportrait.

Ludwig Steinbach, Der Opernfreund, 11.10.2014


 

WDR Symphoniekonzert- Im Reiche des Sultans

Sopranistin Sophia Brommer glänzte mit wunderbar klarer und beweglicher Stimme, mit der sie die halsbrecherischen Koloraturen fast spielerisch meisterte. Vom zarten Piano bis hin zum dramatischen Forte reichte ihre große Ausdrucksskala, verbunden mit mühelosem Register- und Lagenwechsel. Ihre Interpretation war zudem frei von störendem Tremolo und affektiertem „Divengehabe“… Bewegte sich jede Interpretation auf höchstem Niveau, so mag es gestattet sein, die Arie „Martern aller Arten“ besonders herauszuheben. „Martern aller Arten“ bedeutet es stimmlich für jede Gesangsschülerin und auch Konzertsängerin, was Mozart hier der „geläufigen Gurgel“, wie er es selber humorvoll beschrieb, zumutete. Schnellste Triller, Koloraturen, Lagenwechsel etc. verlangten der Interpretin alles ab und nur die Besten vermögen es, dabei noch Ausdruck in die Stimme zu legen. Und dies gelang Sophia Brommer auf ganz wunderbare Weise.
Cristian Otterstein, WAZ 16.02.2014


BR Paradisi Gloria- Uraufführung “Ordo Amoris”

Der Chor des Bayerischen Rundfunks zeigte sich auch hier wieder in Bestform, ebenso die beiden Solisten: Sophia Brommer (Sopran) und Ralf Simon (Tenor), deren Namen man sicherlich auf internationaler Ebene noch hören wird. Ulf Schirmer leitete diese Uraufführung souverän und temperamentvoll.
Midou Grossmann, klassik.com 17.01.2014


Rigoletto

Sängerisches Glanzlicht des neuen Augsburger „Rigoletto“ aber ist zweifelsohne Sophia Christine Brommer. Nicht nur bewegt sie sich mit Leichtigkeit in der hoch anspruchsvollen, zu extremen Spitzentönen vorstoßenden Partie der Gilda; Brommer versteht es auch, ihrer Rolle anrührend Profil zu geben.
Stefan Dosch Augsburger Allgemeine, 27.10.2013

Die Premiere von Giuseppe Verdis Melodramma am Samstag abend überzeugte auch mit einer exzellenten Besetzung aller wichtiger Partien. Dass Sophia Christine Brommer der Gilda ebenso sanfte wie koloratursichere und dramatisch tragende Töne zu verleihen wusste, überraschte nicht: War doch die Sopranistin (bis zur vergangenen Spielzeit im Ensemble) jahrelang der Star des Augsburger Theaters und nun zum vorerst wohl letzten Mal als Gast auf dem heimischen Augsburger Parkett zu erleben.
Barbara Angerer-Winterstetter, Crecendo 28.10.2013


 Don Giovanni

,Die Königin der Premiere, das war Sophia Brommer als Donna Anna – nicht weil sie jüngst einen ARD-Preis geholt hat, sondern weil sie infolge dieses Preises einen hörbaren Selbstbewusstseins-Schub erhalten hat. Plötzlich legt ihr Sopran noch einmal an Intensität und Charakteristik zu. Klasse!‘
Rüdiger Heinze, Augsburger Allgemeine, 02. Oktober 2012


La Traviata

‚Frenetisch feierte das Premierenpublikum am Samstag eine „La Traviata”, in der ein souveränes Solisten-Trio für vokale Sternstunden und gemeinsam mit einem zuverlässigen Orchester immer wieder für kleine musikalische Sensationen samt Gänsehaut-Feeling sorgte. Allen voran war es wieder die Sopranistin Sophia Christine Brommer, die ihre Titelpartie mit einem nahezu genialen Feinschliff versah. Sie tarierte die Palette der Emotionen präzise aus und drückte so vom Hauch eines Pianissimo bis zum expressiven Parlando all die von Verdi so kongenial in seine Oper gepackten Schattierungen dieser in zermürbenden Seelen- und Gewissensqualen gefangenen Frau aus, die sich nach all ihren sexuellen Erfahrungen nach Reinheit und Erlösung durch wahre gegenseitige Liebe sehnt.
Renate Baumiller-Guggenberger, a3 Kultur, 11. März 2012

‚‚Den Tod sieht nur Party-Mittelpunkt Violetta, fulminant gespielt und gesungen von Sophia Christine Brommer.‘
Peter Jungblut, BR 5, 11. März 2012 

‚Am Theater Augsburg punktet Sophia Christine Brommer in der Titelpartie der Oper Verdis.
Sophia Christine Brommer, sie hat es schon als Lucia bewiesen, ist Augsburgs erste Wahl für das Belcanto-Fach… Die Stimme erhebt sich in die Höhe, beginnt zu leuchten und kristalline Glanzpunkte weit über dem Liniensystem zu setzen. Doch keine überzeugende Violetta ohne mezza voce, ohne gedämpften Ausdrucksgesang – Sophia Christine Brommer rundet auch in dieser Hinsicht, vor allem in der großen Abschiedsarie „Addio del passato“, ihre Violetta zum ergreifenden Rollenporträt.‘
Stefan Dosch, Augsburger Allgemeine, 12. März 2012 

‚Dass sich die Augsburger gar von den Sitzen zu „Standing Ovations“, vor allem für Sophia Brommer in der Titelrolle erhoben, so etwas hat Seltensheitswert… Die Inszenierung trägt Sophie Brommer als Violetta. Herrliche Koloraturen ohne Schärfe, gefühlvoll in der Mittellage und emotional in der Schlussarie.‘
Stefan Gruber, Stadtzeitung, 13.März 2012 


Lulu

‚Mithin korrespondiert das Trostlose von Lulus Ende mit rauer Klang-Unterlegung. Das überzeugt ebenso wie Sophia Christine Brommers hoher, glitzernder, lockender Sopran – jeder dritte Spitzenton ein Lebens(lust)schrei.‘
Rüdiger Heinze, Augsburger Allgemeine, 6. Dezember 2011

‚Sophia Christine Brommer spielt diese Lulu unbekümmert tänzelnd, und ist dabei jede Minute glaubwürdig. Sie übertreibt es nicht mit laszivem Augenaufschlag und einer heute schnell lächerlich wirkenden Verruchtheit, sondern bleibt eine vermeintliche Unschuldsfigur, die erst durch die Männer zu einer gefühlskalten, aber dennoch erotischen Bestie gemacht wird.‘
Peter Jungblut, BR 2, 4 und 5, 5. Dezember 2011

‚Darstellerisch bleiben allerdings kaum Wünsche offen, die Rolle der Lulu ist Ton für Ton, bis in Koloratur und auch noch jenseits des Schönklangs bei Sophia C. Brommer bestens aufgehoben.‘
Sabine Busch-Frank, Donaukurier und Aichacher Zeitung, 6. Dezember 2011


Carmen

‚Dennoch blitzten an dem Abend die wunderbar magischen Momente auf, die eine Oper zum Erlebnis machen. Sie begegneten dem Publikum in Gestalt von Carmens Widersacherin, der verliebten und „unschuldigen“  Micaela. Sophia Christine Brommer stahl der Carmen – ob von der Regie gewollt oder ungewollt? – bereits mit ihrem ersten Auftritt im knallroten Abendkleid die Show und blieb am Ende als elegante Braut in unschuldigem Weiß als große Gewinnerin im Gedächtnis. Sophia Brommer verfügt über die so einzigartige stimmliche und darstellerische Präsenz, mit der jede Partie traumhaft gestaltet mitten im Herz des Publikums einschlägt.‘
Renate Baumiller-Guggenberger, a3 Kultur 25.10.11

‚Stimmlich in Höchstform ist auch Sophia Christine Brommer als Micaela.‘
Barbara Angerer-Winterstetter, Donaukurier, 25. Oktober 2011


Turandot

‚Der Sängerinnen-Star aber war einmal mehr Sophia Brommer mit gerade in der Höhe berückend schönen Tönen und unendlich viel Wärme und Seele für Liu‘
SDonaukurier, 27.06.2010

‚Sophia Christine Brommer, die die junge Sklavin Liu gab und mit ihrem geschmeidig schwebenden Sopran der tragischen Figur der unglückliche Liebenden die lyrische Präsenz des Unglücks und der Hoffnung verlieh, die die überzeichnete Dramatik italienischer Opern im Innersten zusammenhält‘
Die Augsburger Zeitung, 29.06.2010


Lucia di Lammermoor

‚Sophia Brommer singt am Theater Augsburg eine umwerfende Lucia di Lammermoor.
Es gibt Werke, die scheinen maßgeschneidert für eine Stimme: so ist das auch im Fall von Sophia Brommer, die am Samstag Abend bei der Premiere von Donizettis Lucia di Lammermoor sicher ihren größten Triumph am Theater Augsburg feiern konnte, zu dessen Ensemble sie nun seit der Spielzeit 2007/2008 gehört.
Der Abend war denn auch die Sternstunde der Sophia Brommer. Sie lotet alles aus, was technisch und gestalterisch in dieser Partie steckt – und begreift die Bravourkoloraturen etwas der Wahnsinnsszene nicht als vokale Kunststückchen, sondern eröffnet in ihrer Gestaltung die seelischen Abgründe einer bis aufs Äußerste verzweifelten und verletzten Frau.‘
Crescendo, 11. April 2010, Barbara Angerer-Winterstetter

‚Was man der Sopranistin Sophia Brommer am Ende dieses Wahnsinns-Ariengebirges zurufen mochte – und was tatsächlich aus vielen Kehlen erschallte -, war nur eines: Bravo!…
Der finale Auftritt der Lucia ist für Sängerinnen eine der berühmtesten, berüchtigtsten Strecken im italienischen Fach. Große Namen haben hier Marken gesetzt, die Callas vorneweg. Sophia Brommer steht das Rüstzeug für diesen Parforceritt zweifelsfrei zur Verfügung. Ihr Organ verfügt über hinreichend belastbaren Sitz, um weite Intervallsprünge sicher zu bewältigen, glasklare Trillerlinien in höchster Lage zu ziehen und freiliegende Spitzentöne zielgenau zu setzen. Über den gesamten Tonumfang hinweg bleibt ihre Stimme homogen, ist noch in großer Höhe fähig zu kontinuierlichem Abschwellen und fülligen Pianissimi. Sophia Brommer gelingt auch der Spagat, Lucias Gefühlsdurcheinander in reichen vokalen Farben schillern zu lassen – und bei aller Emphase doch die vokale Kultiviertheit zu ihrem Recht kommen zu lassen. Mit dieser Darbietung empfiehlt sich die junge Sopranistin, die hie und da womöglich noch zulegen kann, fraglos für weitere Großaufgaben‘
Stefan Dosch Augsburger Allgemeine, 27.10.2013

Sängerisches Glanzlicht des neuen Augsburger „Rigoletto“ aber ist zweifelsohne Sophia Christine Brommer. Nicht nur bewegt sie sich mit Leichtigkeit in der hoch anspruchsvollen, zu extremen Spitzentönen vorstoßenden Partie der Gilda; Brommer versteht es auch, ihrer Rolle anrührend Profil zu geben.
Stefan Dosch Augsburger Allgemeine, 12.04.2010

‚Ohne eine glaubwürdige Titelfigur, ohne eine starke, faszinierende Lucia kann diese Oper nicht funktionieren. Und das Theater Augsburg hat diese starke Frau in Sophia Christine Brommer zweifellos gefunden. Sie singt eine enorm druckvolle, emotionale Lucia, kommt mit den schwierigen und schwierigsten Belcanto-Höhen scheinbar mühelos zurecht und bleibt immer transparent und zart im Ausdruck. Eine wirklich hörenswerte Lucia.‘
BR 5, 11. April 2010, Peter Jungblut

‚Und hier kann Augsburg mit Sophia Christine Brommer auf ein «Eigengewächs» vertrauen, das demnächst in vollster Blüte stehen dürfte. Über Marzelline und Pamina hat sich die 29-Jährige zum Belcanto vorgearbeitet. Mit dunkler, gehaltreicher, etwas gutturaler Stimme erobert sie sich die Partie. Alles ist schon jetzt «da»: die nahtlos eingepassten Verzierungen, die Extremlagen, auch die Gestaltungskraft, eine gebrochene Heldin wie Lucia nicht zur Wunschkonzert-Nummer missraten zu lassen. Wenn mit der Premierennervosität manch steife, zu enge Tongebung verschwindet, dann bleibt Augsburg nur eine Möglichkeit: dieser imponierenden Sopranistin das Donizett-Bellini-Repertoire zu Füßen zu legen.‘.
Opernwelt/ Kultiversum/ Münchner Merkur, Juni 2010, Markus Thiel

‚Faszinierend Sophia Brommer in der Titelrolle. Sie bewältigte diese anspruchsvolle und schwierige Partie nicht nur schauspielerisch, sondern brillierte mit ihrem hellen, glasklaren Sopran in jeder Szene. Spielend schaffte sie die Spitzentöne der Wahnsinnsarie, der Bravournummer aller Koloratursopranistinnen, was vom Publikum mit frenetischem Beifall honoriert wurde. Eine Leistung, die für die Zukunft dieser jungen Sängerin allerlei verspricht!‘
Der neue Merker online, 10. Juni 2010, Udo Pacolt, Wien – München

‚‚Sophia Brommer singt ihre melodiereichen Belcantolinien mit ihrem vibratoarmen, klaren und perfekt intonierendem Koloratursopran. Zudem verbindet sie ihre Stimmleistung stets mit der notwendigen dramatischen Darstellung. Mit der wohlklingenden Harfenbegleitung verzaubert Sophia Brommer das Publikum mit ihrer Wärme und ihrem Temperament im zweiten Bild des ersten Akts mit der Kavatine Regnava nel silenzio – Im tiefen Schweigen lag die Nacht. Sie bringt Lucias glühende, schamlose Leidenschaft in ihrer Wahnsinnsarie am Ende des zweiten Akts spielerisch und gesangstechnisch zum Glänzen.‘
Operapoint, 11.April 2010, Zenner


Platée

‚Und zum totalen Theater weitet sich die Aufführung, als das Licht angeht, der Orchestergraben nach oben fährt und Sophia Brommer als herrlich überdrehte La Folie und bewaffnet mit stratosphärisch hohen Tönen das Parkett entert…
eine umwerfende Sophia Brommer.‘
Merkur-online.de, 21. April 2009, Markus Thiel