Presse

termineWDR Symphoniekonzert- Im Reiche des Sultans

Sopranistin Sophia Brommer glänzte mit wunderbar klarer und beweglicher Stimme, mit der sie die halsbrecherischen Koloraturen fast spielerisch meisterte. Vom zarten Piano bis hin zum dramatischen Forte reichte ihre große Ausdrucksskala, verbunden mit mühelosem Register- und Lagenwechsel. Ihre Interpretation war zudem frei von störendem Tremolo und affektiertem „Divengehabe“… Bewegte sich jede Interpretation auf höchstem Niveau, so mag es gestattet sein, die Arie „Martern aller Arten“ besonders herauszuheben. „Martern aller Arten“ bedeutet es stimmlich für jede Gesangsschülerin und auch Konzertsängerin, was Mozart hier der „geläufigen Gurgel“, wie er es selber humorvoll beschrieb, zumutete. Schnellste Triller, Koloraturen, Lagenwechsel etc. verlangten der Interpretin alles ab und nur die Besten vermögen es, dabei noch Ausdruck in die Stimme zu legen. Und dies gelang Sophia Brommer auf ganz wunderbare Weise.
Cristian Otterstein, WAZ 16.02.2014


BR Paradisi Gloria- Uraufführung “Ordo Amoris”

Der Chor des Bayerischen Rundfunks zeigte sich auch hier wieder in Bestform, ebenso die beiden Solisten: Sophia Brommer (Sopran) und Ralf Simon (Tenor), deren Namen man sicherlich auf internationaler Ebene noch hören wird. Ulf Schirmer leitete diese Uraufführung souverän und temperamentvoll.
Midou Grossmann, klassik.com 17.01.2014


Rigoletto

Sängerisches Glanzlicht des neuen Augsburger „Rigoletto“ aber ist zweifelsohne Sophia Christine Brommer. Nicht nur bewegt sie sich mit Leichtigkeit in der hoch anspruchsvollen, zu extremen Spitzentönen vorstoßenden Partie der Gilda; Brommer versteht es auch, ihrer Rolle anrührend Profil zu geben.
Stefan Dosch Augsburger Allgemeine, 27.10.2013

Die Premiere von Giuseppe Verdis Melodramma am Samstag abend überzeugte auch mit einer exzellenten Besetzung aller wichtiger Partien. Dass Sophia Christine Brommer der Gilda ebenso sanfte wie koloratursichere und dramatisch tragende Töne zu verleihen wusste, überraschte nicht: War doch die Sopranistin (bis zur vergangenen Spielzeit im Ensemble) jahrelang der Star des Augsburger Theaters und nun zum vorerst wohl letzten Mal als Gast auf dem heimischen Augsburger Parkett zu erleben.
Barbara Angerer-Winterstetter, Crecendo 28.10.2013


 Don Giovanni

,Die Königin der Premiere, das war Sophia Brommer als Donna Anna – nicht weil sie jüngst einen ARD-Preis geholt hat, sondern weil sie infolge dieses Preises einen hörbaren Selbstbewusstseins-Schub erhalten hat. Plötzlich legt ihr Sopran noch einmal an Intensität und Charakteristik zu. Klasse!‘
Rüdiger Heinze, Augsburger Allgemeine, 02. Oktober 2012


La Traviata

‚Frenetisch feierte das Premierenpublikum am Samstag eine „La Traviata”, in der ein souveränes Solisten-Trio für vokale Sternstunden und gemeinsam mit einem zuverlässigen Orchester immer wieder für kleine musikalische Sensationen samt Gänsehaut-Feeling sorgte. Allen voran war es wieder die Sopranistin Sophia Christine Brommer, die ihre Titelpartie mit einem nahezu genialen Feinschliff versah. Sie tarierte die Palette der Emotionen präzise aus und drückte so vom Hauch eines Pianissimo bis zum expressiven Parlando all die von Verdi so kongenial in seine Oper gepackten Schattierungen dieser in zermürbenden Seelen- und Gewissensqualen gefangenen Frau aus, die sich nach all ihren sexuellen Erfahrungen nach Reinheit und Erlösung durch wahre gegenseitige Liebe sehnt.
Renate Baumiller-Guggenberger, a3 Kultur, 11. März 2012

‚‚Den Tod sieht nur Party-Mittelpunkt Violetta, fulminant gespielt und gesungen von Sophia Christine Brommer.‘
Peter Jungblut, BR 5, 11. März 2012 

‚Am Theater Augsburg punktet Sophia Christine Brommer in der Titelpartie der Oper Verdis.
Sophia Christine Brommer, sie hat es schon als Lucia bewiesen, ist Augsburgs erste Wahl für das Belcanto-Fach… Die Stimme erhebt sich in die Höhe, beginnt zu leuchten und kristalline Glanzpunkte weit über dem Liniensystem zu setzen. Doch keine überzeugende Violetta ohne mezza voce, ohne gedämpften Ausdrucksgesang – Sophia Christine Brommer rundet auch in dieser Hinsicht, vor allem in der großen Abschiedsarie „Addio del passato“, ihre Violetta zum ergreifenden Rollenporträt.‘
Stefan Dosch, Augsburger Allgemeine, 12. März 2012 

‚Dass sich die Augsburger gar von den Sitzen zu „Standing Ovations“, vor allem für Sophia Brommer in der Titelrolle erhoben, so etwas hat Seltensheitswert… Die Inszenierung trägt Sophie Brommer als Violetta. Herrliche Koloraturen ohne Schärfe, gefühlvoll in der Mittellage und emotional in der Schlussarie.‘
Stefan Gruber, Stadtzeitung, 13.März 2012 


Lulu

‚Mithin korrespondiert das Trostlose von Lulus Ende mit rauer Klang-Unterlegung. Das überzeugt ebenso wie Sophia Christine Brommers hoher, glitzernder, lockender Sopran – jeder dritte Spitzenton ein Lebens(lust)schrei.‘
Rüdiger Heinze, Augsburger Allgemeine, 6. Dezember 2011

‚Sophia Christine Brommer spielt diese Lulu unbekümmert tänzelnd, und ist dabei jede Minute glaubwürdig. Sie übertreibt es nicht mit laszivem Augenaufschlag und einer heute schnell lächerlich wirkenden Verruchtheit, sondern bleibt eine vermeintliche Unschuldsfigur, die erst durch die Männer zu einer gefühlskalten, aber dennoch erotischen Bestie gemacht wird.‘
Peter Jungblut, BR 2, 4 und 5, 5. Dezember 2011

‚Darstellerisch bleiben allerdings kaum Wünsche offen, die Rolle der Lulu ist Ton für Ton, bis in Koloratur und auch noch jenseits des Schönklangs bei Sophia C. Brommer bestens aufgehoben.‘
Sabine Busch-Frank, Donaukurier und Aichacher Zeitung, 6. Dezember 2011


Carmen

‚Dennoch blitzten an dem Abend die wunderbar magischen Momente auf, die eine Oper zum Erlebnis machen. Sie begegneten dem Publikum in Gestalt von Carmens Widersacherin, der verliebten und „unschuldigen“  Micaela. Sophia Christine Brommer stahl der Carmen – ob von der Regie gewollt oder ungewollt? – bereits mit ihrem ersten Auftritt im knallroten Abendkleid die Show und blieb am Ende als elegante Braut in unschuldigem Weiß als große Gewinnerin im Gedächtnis. Sophia Brommer verfügt über die so einzigartige stimmliche und darstellerische Präsenz, mit der jede Partie traumhaft gestaltet mitten im Herz des Publikums einschlägt.‘
Renate Baumiller-Guggenberger, a3 Kultur 25.10.11

‚Stimmlich in Höchstform ist auch Sophia Christine Brommer als Micaela.‘
Barbara Angerer-Winterstetter, Donaukurier, 25. Oktober 2011


Turandot

‚Der Sängerinnen-Star aber war einmal mehr Sophia Brommer mit gerade in der Höhe berückend schönen Tönen und unendlich viel Wärme und Seele für Liu‘
SDonaukurier, 27.06.2010

‚Sophia Christine Brommer, die die junge Sklavin Liu gab und mit ihrem geschmeidig schwebenden Sopran der tragischen Figur der unglückliche Liebenden die lyrische Präsenz des Unglücks und der Hoffnung verlieh, die die überzeichnete Dramatik italienischer Opern im Innersten zusammenhält‘
Die Augsburger Zeitung, 29.06.2010


Lucia di Lammermoor

‚Sophia Brommer singt am Theater Augsburg eine umwerfende Lucia di Lammermoor.
Es gibt Werke, die scheinen maßgeschneidert für eine Stimme: so ist das auch im Fall von Sophia Brommer, die am Samstag Abend bei der Premiere von Donizettis Lucia di Lammermoor sicher ihren größten Triumph am Theater Augsburg feiern konnte, zu dessen Ensemble sie nun seit der Spielzeit 2007/2008 gehört.
Der Abend war denn auch die Sternstunde der Sophia Brommer. Sie lotet alles aus, was technisch und gestalterisch in dieser Partie steckt – und begreift die Bravourkoloraturen etwas der Wahnsinnsszene nicht als vokale Kunststückchen, sondern eröffnet in ihrer Gestaltung die seelischen Abgründe einer bis aufs Äußerste verzweifelten und verletzten Frau.‘
Crescendo, 11. April 2010, Barbara Angerer-Winterstetter

‚Was man der Sopranistin Sophia Brommer am Ende dieses Wahnsinns-Ariengebirges zurufen mochte – und was tatsächlich aus vielen Kehlen erschallte -, war nur eines: Bravo!…
Der finale Auftritt der Lucia ist für Sängerinnen eine der berühmtesten, berüchtigtsten Strecken im italienischen Fach. Große Namen haben hier Marken gesetzt, die Callas vorneweg. Sophia Brommer steht das Rüstzeug für diesen Parforceritt zweifelsfrei zur Verfügung. Ihr Organ verfügt über hinreichend belastbaren Sitz, um weite Intervallsprünge sicher zu bewältigen, glasklare Trillerlinien in höchster Lage zu ziehen und freiliegende Spitzentöne zielgenau zu setzen. Über den gesamten Tonumfang hinweg bleibt ihre Stimme homogen, ist noch in großer Höhe fähig zu kontinuierlichem Abschwellen und fülligen Pianissimi. Sophia Brommer gelingt auch der Spagat, Lucias Gefühlsdurcheinander in reichen vokalen Farben schillern zu lassen – und bei aller Emphase doch die vokale Kultiviertheit zu ihrem Recht kommen zu lassen. Mit dieser Darbietung empfiehlt sich die junge Sopranistin, die hie und da womöglich noch zulegen kann, fraglos für weitere Großaufgaben‘
Stefan Dosch Augsburger Allgemeine, 27.10.2013

Sängerisches Glanzlicht des neuen Augsburger „Rigoletto“ aber ist zweifelsohne Sophia Christine Brommer. Nicht nur bewegt sie sich mit Leichtigkeit in der hoch anspruchsvollen, zu extremen Spitzentönen vorstoßenden Partie der Gilda; Brommer versteht es auch, ihrer Rolle anrührend Profil zu geben.
Stefan Dosch Augsburger Allgemeine, 12.04.2010

‚Ohne eine glaubwürdige Titelfigur, ohne eine starke, faszinierende Lucia kann diese Oper nicht funktionieren. Und das Theater Augsburg hat diese starke Frau in Sophia Christine Brommer zweifellos gefunden. Sie singt eine enorm druckvolle, emotionale Lucia, kommt mit den schwierigen und schwierigsten Belcanto-Höhen scheinbar mühelos zurecht und bleibt immer transparent und zart im Ausdruck. Eine wirklich hörenswerte Lucia.‘
BR 5, 11. April 2010, Peter Jungblut

‚Und hier kann Augsburg mit Sophia Christine Brommer auf ein «Eigengewächs» vertrauen, das demnächst in vollster Blüte stehen dürfte. Über Marzelline und Pamina hat sich die 29-Jährige zum Belcanto vorgearbeitet. Mit dunkler, gehaltreicher, etwas gutturaler Stimme erobert sie sich die Partie. Alles ist schon jetzt «da»: die nahtlos eingepassten Verzierungen, die Extremlagen, auch die Gestaltungskraft, eine gebrochene Heldin wie Lucia nicht zur Wunschkonzert-Nummer missraten zu lassen. Wenn mit der Premierennervosität manch steife, zu enge Tongebung verschwindet, dann bleibt Augsburg nur eine Möglichkeit: dieser imponierenden Sopranistin das Donizett-Bellini-Repertoire zu Füßen zu legen.‘.
Opernwelt/ Kultiversum/ Münchner Merkur, Juni 2010, Markus Thiel

‚Faszinierend Sophia Brommer in der Titelrolle. Sie bewältigte diese anspruchsvolle und schwierige Partie nicht nur schauspielerisch, sondern brillierte mit ihrem hellen, glasklaren Sopran in jeder Szene. Spielend schaffte sie die Spitzentöne der Wahnsinnsarie, der Bravournummer aller Koloratursopranistinnen, was vom Publikum mit frenetischem Beifall honoriert wurde. Eine Leistung, die für die Zukunft dieser jungen Sängerin allerlei verspricht!‘
Der neue Merker online, 10. Juni 2010, Udo Pacolt, Wien – München

‚‚Sophia Brommer singt ihre melodiereichen Belcantolinien mit ihrem vibratoarmen, klaren und perfekt intonierendem Koloratursopran. Zudem verbindet sie ihre Stimmleistung stets mit der notwendigen dramatischen Darstellung. Mit der wohlklingenden Harfenbegleitung verzaubert Sophia Brommer das Publikum mit ihrer Wärme und ihrem Temperament im zweiten Bild des ersten Akts mit der Kavatine Regnava nel silenzio – Im tiefen Schweigen lag die Nacht. Sie bringt Lucias glühende, schamlose Leidenschaft in ihrer Wahnsinnsarie am Ende des zweiten Akts spielerisch und gesangstechnisch zum Glänzen.‘
Operapoint, 11.April 2010, Zenner


Platée

‚Und zum totalen Theater weitet sich die Aufführung, als das Licht angeht, der Orchestergraben nach oben fährt und Sophia Brommer als herrlich überdrehte La Folie und bewaffnet mit stratosphärisch hohen Tönen das Parkett entert…
eine umwerfende Sophia Brommer.‘
Merkur-online.de, 21. April 2009, Markus Thiel